Wir wünschen euch allen ein frohes und gesundes Jahr 2016! Zu Beginn des neuen Jahres wird es bei STEP Africa einige Änderungen geben, über die wir euch hiermit gerne informieren möchten.

  1. Wir haben uns nach reiflicher Überlegung dazu entschieden, die Mindestaufenthaltsdauer für Freiwillige auf vier Wochen anzuheben. Wir haben in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass ein zu kurzer Einsatz zwar wertvolle Einblicke für die Freiwilligen liefert, für das Projekt selber und die Arbeit von Langzeitfreiwilligen eher kontraproduktiv ist. Wir sind der Ansicht, dass man bei Aufenthalten von unter vier Wochen von „Besuchern“, nicht aber von „Freiwilligen“ in dem Sinne sprechen sollte, auch um keine falschen Hoffnungen und Erwartungen zu wecken. Es gilt daher für alle Anmeldungen ab sofort: Bitte nehmt euch dem Projekt und euch selbst zu liebe mindestens vier Wochen Zeit, denn es braucht auch Zeit um sich an die Abläufe und Gegebenheiten zu gewöhnen! Berufstätige, die eine solche Zeitspanne nicht zur Verfügung haben, können sich unter Umständen kurzfristig in unser STEP Africa Haus einmieten und stundenweise Besuche in die Projekte unternehmen (mehr in Punkt 2).
  2. Unser STEP Africa Haus steht nicht nur Freiwilligen offen, sondern auch privaten Besuchern und Reisenden, was vor allem von besuchenden Angehörigen unserer Freiwilligen gerne genutzt wird. Um Freiwilligen aber erste Priorität einzuräumen, sind reine Bettenbuchungen von nun an erst frühestens vier Wochen vor Anreise möglich. Wir möchten damit verhindern, einem Freiwilligen absagen zu müssen, weil ein paar Tage der geplanten Aufenthaltsdauer bereits durch private Buchungen belegt sind. Wir hoffen, dass diese Regelung im Sinne aller ist und auf euer Verständnis stößt. Gleiches gilt auch für Besucher, die gerne unsere Projekte besuchsweise kennen lernen möchten, jedoch keine Zeit für einen mindestens vierwöchigen Aufenthalt haben.
  3. Ebenfalls um die Bettenplanung effektiver gestalten zu können, fragen wir nun in der Anmeldung bereits nach einem genauen Anreise- und Abreisedatum. Eine Anmeldung für „Anfang des Monats xy“ oder „ca. Juli 2016“ ist daher ab sofort nicht mehr möglich. Selbstverständlich ist es nicht notwendig, den Flug aus diesem Grund bei Anmeldung direkt mitzubuchen, denn die Flugzeiten benötigen wir dann noch nicht. Sollte sich im schlimmsten Fall bei der Flugbuchung herausstellen, dass eine Anreise an dem in der Anmeldung angegebenen Datum nicht möglich ist, bitten wir euch, uns vor der Buchung zu kontaktieren.
  4. Der Bericht für den STEP Africa Fund 2015 ist derzeit noch in Arbeit und wird hoffentlich demnächst an dieser Stelle veröffentlicht (das Programm zum Erstellen der Diagramme will noch nicht so ganz mit uns kooperieren…). Um im Jahr 2016 noch mehr Transparenz zu schaffen, werden wir in kürze auf Facebook sowie hier auf unserer Homepage eine Galerie „STEP Africa Fund und Privatspenden 2016“ erstellen, in der wir euch mit Bildern sowohl über die Spenden durch unseren Fund als auch über Spenden von ehemaligen Freiwilligen und weiteren Unterstützern auf dem Laufenden halten. Auf diese Weise erhaltet ihr alle noch einen besseren Einblick über die materielle und finanzielle Unterstützung, die durch STEP Africa und unsere Freiwilligen möglich gemacht wird!
  5. Mehr Einblicke möchten wir euch auch in die Freiwilligenarbeit selber geben, und zwar durch eine weitere neue Galerie, die wir „Volunteers in Action“ taufen möchten. Wir werden in Zukunft regelmäßiger die Arbeit unserer Freiwilligen in den Projekten auch in Bildern dokumentieren und somit euch allen einen realistischeren Eindruck von Freiwilligenarbeit in Tansania ermöglichen.
  6. Es wird ab Januar 2016 ein neues Arbeitsvisum für Freiwillige geben. Noch haben wir allerdings keine verbindliche Aussage des Immigration Office, welche Neuregelung es für Freiwillige geben wird, sodass wir gespannt warten und unsere Freiwilligen selbstverständlich über alle Entwicklungen auf dem Laufenden halten.
  7. Mit dem neuen Jahr ist es nicht mehr möglich wahlweise in einer Gastfamilie unterzukommen. Wir haben uns hier zu einem „back to the roots“ entschieden, da wir zum einen die Kosten mit Anmeldegebühr und Unterkunftskosten transparent halten möchten. Zum anderen sind wir davon überzeugt, dass die Unterkunft in einem Gemeinschaftshaus die geeignetste Lösung für Freiwillige ist, da man in einer geschützten Umgebung und immer unter Gleichgesinnten ist, und auch uns die Möglichkeit einer bestmöglichen Betreuung für unsere Freiwilligen bietet. Seit Dezember haben wir ein zweites Freiwilligenhaus in Moshono eröffnet, wobei diese Haus noch in der Testphase ist und wir in Zukunft schauen werden, ob es bei beiden oder nur bei einem Freiwilligenhaus bleiben wird.
  8. Ansonsten werden wir auch im Jahr 2016 daran arbeiten, die Beziehungen zu unseren Partnerprojekten zu stärken, die Betreuung und den Service für unsere Freiwilligen kontinuierlich zu verbessern und auch am STEP Africa Haus weitere Veränderungen vorzunehmen (Renovierung des Badsystems und Bohren eines eigenen Brunnens stehen auf der To-Do Liste für 2016).

Wir freuen uns auf das neue Jahr mit euch!

 

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